Sheydans 5. Brief
Adeptus Minor Wilfried Appelköm, Bannakademie zu Fasar
Gelehrter Herr!
Anbei eine weitere Abschrift meiner Forschungsarbeiten. Wenn ich mir die Informationen so betrachte, ist es nicht unwahrscheinlich, dass unser zuletzt erlegter Vampir ein Werwolf war. Zumindest die schlechte Heilung unserer Wunden bestätigt diese Beobachtung.
Unser Apothekarius ist zwar der festen Überzeugung, dass seine magischen Heilkräfte uns zur Heilung verhelfen können, aber ich habe ihn davon abgehalten, Kräfte zu verschwenden, da wir uns durchaus bei Kräften fühlen.
Nun bin ich durch meine Nachforschungen aber nachdenklich geworden, zwar heißt es, nur der Biss eines Werwolfes würde dazu führen, dass das Opfer auch ein Lykantroph würde, und wir sind ja nur gekratzt worden, dennoch habe ich leise Bedenken, dass das nächste volle Madamal in uns ungewollte Kräfte hervorruft. Möglicherweise bin ich durch das Auge für solch dunkle Magie auch anfälliger als Andere. Wir müssen dringend Praiosamulette und Alraunenpulver besorgen, aber es ist Winter, da geben die Kräuterfrauen ihre Vorräte ungern heraus, insbesondere in Weiden! Ein solch abergläubisches Volk begegnete mir wahrlich noch nie!
Weiterhin hat Rautried offenbar den Siegelring des Herzogs Waldemar verloren, er ist nicht von der Überzeugung abzubringen, Sturmhart hätte diesen Ring erhalten, doch wissen wir alle, die wir anwesend waren, dass Rautried diesen Ring erhalten hat.
Wir sind wieder bei Mutter Linai im Travia-Tempel untergekommen, eine überaus faszinierende und gewöhnlich gut unterrichtete Frau! Gern wären wir in den Nordstern gegangen zum Feiern, doch ist hier alles nicht mehr, wie es noch vor kurzem war. Die Atmosphäre des Nordsterns soll sich stark verschlechtert haben, dafür gehen die Ortsansässigen nun in den Silbertaler, aber auch dort soll es unvergnüglich sein. Während ich diese Zeilen an Euch schreibe, sind meine Gefährten dort, um zu untersuchen, warum es zu einer solchen Änderung der Vergnügungsatmosphäre gekommen sein kann.
Nun werde ich noch ein wenig die Gesellschaft Mutter Linais genießen, bis die Gefährten zurückkommen und wir gegenseitig die Ergebnisse unserer Nachforschungen darlegen. Falls die Herren denn überhaupt mit Ergebnissen kommen und nicht gerade die Taschen an den Spieltischen entleeren.
In Kürze mehr über die Merkwürdigkeiten der Verschwundenen in dieser Gegend!
Sheydan Saimansuni
Adepta Minor dBAzF
Gelehrter Herr!
Anbei eine weitere Abschrift meiner Forschungsarbeiten. Wenn ich mir die Informationen so betrachte, ist es nicht unwahrscheinlich, dass unser zuletzt erlegter Vampir ein Werwolf war. Zumindest die schlechte Heilung unserer Wunden bestätigt diese Beobachtung.
Unser Apothekarius ist zwar der festen Überzeugung, dass seine magischen Heilkräfte uns zur Heilung verhelfen können, aber ich habe ihn davon abgehalten, Kräfte zu verschwenden, da wir uns durchaus bei Kräften fühlen.
Nun bin ich durch meine Nachforschungen aber nachdenklich geworden, zwar heißt es, nur der Biss eines Werwolfes würde dazu führen, dass das Opfer auch ein Lykantroph würde, und wir sind ja nur gekratzt worden, dennoch habe ich leise Bedenken, dass das nächste volle Madamal in uns ungewollte Kräfte hervorruft. Möglicherweise bin ich durch das Auge für solch dunkle Magie auch anfälliger als Andere. Wir müssen dringend Praiosamulette und Alraunenpulver besorgen, aber es ist Winter, da geben die Kräuterfrauen ihre Vorräte ungern heraus, insbesondere in Weiden! Ein solch abergläubisches Volk begegnete mir wahrlich noch nie!
Weiterhin hat Rautried offenbar den Siegelring des Herzogs Waldemar verloren, er ist nicht von der Überzeugung abzubringen, Sturmhart hätte diesen Ring erhalten, doch wissen wir alle, die wir anwesend waren, dass Rautried diesen Ring erhalten hat.
Wir sind wieder bei Mutter Linai im Travia-Tempel untergekommen, eine überaus faszinierende und gewöhnlich gut unterrichtete Frau! Gern wären wir in den Nordstern gegangen zum Feiern, doch ist hier alles nicht mehr, wie es noch vor kurzem war. Die Atmosphäre des Nordsterns soll sich stark verschlechtert haben, dafür gehen die Ortsansässigen nun in den Silbertaler, aber auch dort soll es unvergnüglich sein. Während ich diese Zeilen an Euch schreibe, sind meine Gefährten dort, um zu untersuchen, warum es zu einer solchen Änderung der Vergnügungsatmosphäre gekommen sein kann.
Nun werde ich noch ein wenig die Gesellschaft Mutter Linais genießen, bis die Gefährten zurückkommen und wir gegenseitig die Ergebnisse unserer Nachforschungen darlegen. Falls die Herren denn überhaupt mit Ergebnissen kommen und nicht gerade die Taschen an den Spieltischen entleeren.
In Kürze mehr über die Merkwürdigkeiten der Verschwundenen in dieser Gegend!
Sheydan Saimansuni
Adepta Minor dBAzF

